Sicherheit als
erstes Fundament
Bevor Codex Daten liest, Software bedient oder Abläufe ausführt, wird festgelegt, worauf es zugreifen darf, was es verändern darf und wann eine Freigabe notwendig ist.
SICHERHEIT VERSTEHENWAS WIRD GESCHÜTZT?
Technische Sicherheit schützt den gesamten Arbeitsweg
Nicht nur die Eingabe in eine KI muss sicher sein. Entscheidend ist auch, welche Daten erreichbar sind, welche Systeme bedient werden und welche Wirkung eine Aktion auslösen kann.
Unternehmensdaten
Was wird geschützt?
Dokumente, E-Mails, Kundendaten, internes Wissen und alle Informationen, die Codex für eine Aufgabe verarbeitet.
Warum?
Damit nur die wirklich benötigten Informationen in den jeweiligen Arbeitsvorgang gelangen.
Zugänge und Rechte
Was wird geschützt?
Benutzerkonten, Rollen, Passwörter, Schnittstellen und technische Berechtigungen.
Warum?
Damit Codex nur die Systeme und Funktionen erreicht, die für den konkreten Auftrag erforderlich sind.
Systeme und Abläufe
Was wird geschützt?
Websites, Unternehmenssoftware, Datenbanken, Automatisierungen und die darin ausgeführten Arbeitsschritte.
Warum?
Damit keine unbeabsichtigte Änderung andere Prozesse, Daten oder Mitarbeitende beeinflusst.
Entscheidungen und Wirkung
Was wird geschützt?
Freigaben, Veröffentlichungen, Nachrichten und andere Aktionen mit interner oder externer Wirkung.
Warum?
Damit sensible oder schwer rückgängig zu machende Schritte bewusst kontrolliert werden.
WIE WIRD GESCHÜTZT?
Klare technische Grenzen statt Prompt-Vertrauen
Jede Codex-Arbeitsumgebung erhält ein eigenes Schutzmodell. Rechte, Datenwege und Freigaben werden passend zur tatsächlichen Aufgabe eingerichtet.
Getrennter Arbeitsbereich
Codex arbeitet nur in den freigegebenen Ordnern, Systemen und Datenquellen.
Begrenzt den erreichbaren Bereich.Kleinstes notwendiges Recht
Jeder Zugang erhält nur die Funktionen, die für den konkreten Vorgang erforderlich sind.
Begrenzt mögliche Veränderungen.Geschützte Zugangsdaten
Passwörter und technische Schlüssel bleiben außerhalb des Arbeitswissens und werden nur zur Laufzeit bereitgestellt.
Schützt Identitäten und Systeme.Freigabe vor sensiblen Aktionen
Veröffentlichungen, externe Nachrichten und schwer rückgängig zu machende Schritte erhalten einen Kontrollpunkt.
Schützt vor unbeabsichtigter Wirkung.Prüfung nach der Ausführung
Entscheidend ist nicht, ob eine Aktion gestartet wurde, sondern ob das richtige Ergebnis im Zielsystem angekommen ist.
Macht das Ergebnis nachweisbar.TACTICAL SECURITY
Technische Regeln sind von Grund auf integriert
Das Modell entscheidet nicht über seine eigenen Rechte. Identitäten, Datenzugriff, Werkzeuge, Netzwerkwege und Systemänderungen werden außerhalb des Modells durch menschlich hinterlegte Policies kontrolliert.
Execution Enforcement
- SBOX.01
- Sandbox und DateisystemRead-only oder Workspace-Write, geschützte Konfigurationspfade und explizite Schreibrechte. Schreibzugriff gilt nur für den freigegebenen Arbeitsbereich.
- NET.02
- Default-Deny EgressAusgehende Verbindungen bleiben standardmäßig gesperrt. Freigaben begrenzen Zielhost, Protokoll und HTTP-Methode. Lokale und private Netze benötigen eine eigene Ausnahme.
- TOOL.03
- Tool AllowlistNur registrierte Werkzeuge mit validiertem Ein- und Ausgabeschema werden verfügbar. Der Tool-Aufruf erhält keine weitergehenden Rechte als die ausführende Identität.
Identity Control
- IAM.01
- Separate IdentitätenBenutzer-, Dienst- und Maschinenkonten bleiben getrennt. Jede Integration erhält eine eindeutig zuordenbare Identität statt gemeinsam genutzter Administratorzugänge.
- IAM.02
- Least PrivilegeRollen, Scopes und Ressourcen werden auf den konkreten Vorgang begrenzt. Berechtigungen sind widerrufbar und werden nicht aus einer Anweisung im Prompt abgeleitet.
- SEC.03
- Runtime SecretsSchlüssel werden aus einem begrenzten Secret-System erst zur Laufzeit bereitgestellt. Sie erscheinen weder im Prompt noch im Arbeitswissen oder in der Ergebnisdokumentation.
Data Isolation
- DATA.01
- Context IsolationDatenminimierung, getrennte Wissensräume, definierte Quellen und kontrollierte Aufbewahrung verhindern ungezielte Kontextvermischung.
- DATA.02
- Retrieval FilteringMandant, Rolle, Quelle und Schutzklasse begrenzen die Auswahl bereits vor der Bereitstellung an das Modell. Nicht freigegebene Inhalte gelangen nicht in den Arbeitskontext.
- DATA.03
- ProvenanceVerwendete Quellen, Datenherkunft und Transformationsschritte bleiben dem Ergebnis zugeordnet. Dadurch lassen sich Einfluss, Aktualität und Abweichungen prüfen.
Transactional Control
- AUTH.01
- Approval GatesExterne, privilegierte oder schwer reversible Aktionen benötigen eine passende Autorisierung für genau diese Wirkung und genau dieses Zielsystem.
- TXN.02
- Idempotenz und SperrenEindeutige Vorgangskennungen, Vorbedingungsprüfungen und technische Sperren verhindern doppelte Ausführung, veraltete Änderungen und konkurrierende Schreibvorgänge.
- INT.03
- State VerificationAusgangszustand, Änderung und Zielzustand werden getrennt geprüft. Erst der verifizierte Zustand im führenden System gilt als Erfolg.
- Prompt InjectionExterne Inhalte bleiben Daten und erhalten keine Berechtigungshoheit.
- Data ExfiltrationEgress-Filter, Secret-Trennung und Quellenrechte begrenzen mögliche Abflusswege.
- Privilege EscalationExplizite Identitäten und serverseitige Autorisierung verhindern Rechtegewinn durch Prompting.
- Unintended MutationApproval Gate, Vorbedingungsprüfung und Zielverifikation kontrollieren jede schreibende Wirkung.
- ReplayIdempotenzschlüssel und Vorgangssperren verhindern doppelte oder wiederholte Ausführung.
- Supply ChainAbhängigkeiten, Quellen und ausführbare Werkzeuge werden begrenzt, versioniert und vor Übernahme geprüft.
WENN ETWAS NICHT FUNKTIONIERT
Fehler dürfen nicht unbemerkt weiterlaufen
Technische Sicherheit zeigt sich besonders dann, wenn ein System ausfällt, eine Berechtigung fehlt oder ein Ergebnis nicht eindeutig ist.
Stoppen
Der unsichere Arbeitsschritt wird nicht fortgesetzt.
Sichtbar machen
Fehler und Abweichungen werden nachvollziehbar gemeldet.
Wiederherstellen
Sicherung, Rückfallweg und manuelle Fortführung bleiben vorbereitet.
Verbessern
Die Ursache wird behoben und der Schutzmechanismus anschließend erneut geprüft.
BLAUFELD SICHERHEITSSTANDARD
Sicherheit hat die oberste Priorität
Funktion, Sicherheit und wirtschaftliche Wirkung werden gemeinsam geplant. Fehlen Berechtigung, Ergebnisprüfung, Betriebsweg oder Rückfallweg, gilt eine Fähigkeit nicht als produktionsreif.
SICHERHEIT BESPRECHEN